Dr. Tea stellt vor… (2)

… Teeschildchensammler Holger Ebermann.

„Meine Sammlung ist klein“, sagt Holger Ebermann. Der 29-jährige Leipziger sammelt Schildchen. Nicht irgendwelche Schildchen, sondern die, die dem Tee seine Marke geben. „Vor etwas mehr als vier Jahren habe ich mit dem Sammeln begonnen“, sagt Ebermann rückblickend.

Was fasziniert ihn so sehr an Teeschildchen?
„Es ist die Formenvielfalt und, dass es Schildchen überall gibt. Selbst am billigsten Tee ist ein Schildchen dran.“

Wo kommen die Schildchen her?
„Die meisten sind ertauscht. Oft reichen schon einfache Schildchen vom Pfefferminztee, um sie im Ausland gegen seltenere zu tauschen…“

Welche Nationen sind denn sonst noch teeschildchenverrückt?
„Das sind besonders die Niederländer und die Tschechen – dort gibt es auch im Internet schon Tauschplattformen und gut besuchte Seiten.“

Womöglich hierdurch inspiriert hat Holger Ebermann zwei eigene Projekte ins Leben gerufen, um auch deutschsprachige Sammlern eine Plattform zu bieten. Unter http://teatags.wikispaces.com hat Ebermann eine Art Markenlexikon aufgebaut, das jetzt schon 212 Marken umfasst. Außerdem hat er das erste deutsche Teeschildchenforum und http://tee.parlaris.de gestartet. „Beide Seiten stehen noch sehr am Anfang“, gesteht der Sammler. „Doch das Potenzial ist vorhanden!

Wie groß sind denn die größten, ihm bekannten Sammlungen?
„Es gab wohl mal eine mit über 30.000 Schildchen. Die wurde aber wohl in den 70er Jahren schon aufgelöst. Ansonsten gibt es aber einige, die 10 bis 20.000 Schilder umfassen.“

Und die eigene?
„Wie gesagt, die ist klein: Genauer gesagt, 1268 Schildchen derzeit – aber auch hier gilt: Potenzial ist vorhanden…“

Vielen Dank für die freundliche Mitarbeit sagt Dr. Tea.

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