Tee aus Katzenkralle – die geheime Wirkung der südamerikanischen Heilpflanze

Tee aus Katzenkralle – die geheime Wirkung der südamerikanischen Heilpflanze Die Katzenkralle, botanisch Uncaria tomentosa, ist in Südamerika, vor allem im Amazonasgebiet, beheimatet und gehört zur Familie der Rötegewächse. Bei den südamerikanischen Naturvölkern gilt sie seit vielen Jahrhunderten als wertvolle Heilpflanze gegen verschiedene Beschwerden. Mittlerweile hat auch die westliche Medizin die Katzenkralle für sich entdeckt und verwendet sie als Bestandteil von Medikamenten.

Wertvolle Inhaltsstoffe in der Katzenkralle

Die Katzenkralle ist ein Lianengewächs, welches eine Stammlänge von bis zu 100 m und einen Stammdurchmesser von 25 cm erreichen kann. Sie wächst hauptsächlich in den Regenwäldern des Amazonasgebietes und bevorzugt schattige, feuchte Böden. In den 60er Jahren wurde sie von dem deutschen Forscher Oskar Schuler für die westliche Medizin entdeckt. Heute beweisen zahlreiche medizinische Studien ihre außerordentliche entgiftende Wirkung. Die wertvollen Inhaltsstoffe der Katzenkralle stecken hauptsächlich in der Wurzel, teilweise auch im Stamm. Medizinisch wirksam sind vor allem die verschiedenen Alkaloide, etwa Isopteridin, welches das Immunsystem stärkt. Die Alkaloide der Katzenkralle regen z. B. die Bildung weißer Blutkörperchen sowie die Aktivität der Fresszellen an und unterstützen somit das Immunsystem bei der Abwehr von Viren, Bakterien, Pilzen und vor allem von Giften. Weitere bedeutende Inhaltsstoffe sind Flavonoide und Sterole.

Tee aus Katzenkralle hilft gegen viele Beschwerden

In der Medizin werden Extrakte aus Wurzel und Stamm der Katzenkralle meist in Pulverform für Medikamente verwendet. Aus der Heilpflanze lässt sich jedoch auch ein Tee zubereiten. Für den Aufguss geben Sie 1,5 Esslöffel Katzenkralle auf einen Liter Wasser. Nachdem er etwa fünf Minuten geköchelt hat, sollte der Tee 15 Minuten lang ziehen. Trinken Sie den Aufguss kontinuierlich über den Tag verteilt. Der Tee aus Katzenkralle kann bei vielen Krankheiten den Genesungsprozess unterstützen oder auch Beschwerden vorbeugen. Durch seine blutverdünnenden und blutdrucksenkenden Eigenschaften reduziert er das Risiko für Thrombosen, Schlaganfall, Herz- und Kreislauferkrankungen. Die entgiftende und immunstärkende Wirkung der Katzenkralle sorgt für eine bessere Heilung von Wunden und Geschwüren. Auch bei Arthritis, Rheuma und Gelenkschmerzen entfaltet der Katzenkrallentee eine entzündungshemmende und lindernde Wirkung. Bei Beschwerden in Magen, Darm, Blase und Niere wird die Heilpflanze ebenfalls eingesetzt. Ihre stark entgiftende Wirkung wurde besonders bei medizinischen Studien an Rauchern deutlich, deren Urin nach längerer regelmäßiger Einnahme von Katzenkralle keine aus dem Rauch stammenden krebserregenden Stoffe mehr aufwies.

Gesund und vital mit Tee aus Katzenkralle

Die in Südamerika beheimatete Katzenkralle ist bei Naturvölkern schon Jahrhunderte bekannt und wird heute in der westlichen Medizin als Arzneimittel immer populärer. Richtig zubereitet und regelmäßig angewendet, kann ein Teeaufguss aus Katzenkralle zahlreichen gesundheitlichen Problemen vorbeugen und den Heilungsprozess verschiedener Krankheiten unterstützen.

Bild: Schlierner – Fotolia

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