Die heilende Wirkung des Safrantees

Safran Tee und seine positive gesundheitliche WirkungSafran, das teuerste Gewürz der Welt wurde schon von den Römern und Ägyptern genutzt. Auch die Chinesen nutzten seit dem 7. Jahrhundert die gelben Fäden des Safrans, die aus der Krokusblüte des Crocus sativus gewonnen werden. Seit Jahrhunderten wird Safran zum würzen von Speisen, Färben von Stoffen oder als Bestandteil von Parfüms und Medikamenten genutzt. Und ebenfalls seit Jahrhunderten werden ihm heilende Kräfte zugesprochen.

Tee der glücklich macht

Aus den dünnen Safranfäden lässt sich ein gelb leuchtender, bitter schmeckender Tee gewinnen. Die Zubereitung ist einfach, man übergießt drei bis vier Safranfäden mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt dies ungefähr 10 Minuten ziehen. Die Fäden werden im Anschluss mit dem Sieb wieder aus dem Tee entfernt.
Man kann die gelben Fäden aber auch, zum Beispiel zusammen mit grünem Tee aufgießen um so einen anderen Geschmack zu bekommen.
Ein Sprichwort im Iran sagt: “Trink einen Safrantee, und du fühlst dich fröhlich.” Dem Safrantee wird also antidepressive Wirkung zugesprochen. Er soll auch wirksam gegen Stress sein, beim Lernen helfen, oder Harn- und Verdauungsprobleme kurieren. Außerdem hat er seit jeher einen legendären Ruf als Aphrodisiakum.

Die Wirkung des Safrans in der Wissenschaft

Die aphrodisiakische Wirkung kann von der Wissenschaft bis heute nicht bestätigt werden. Und viele der zugesprochenen Wirkungen des Safrans sind in der Wissenschaft nach wie vor umstritten. Es gibt jedoch erste wissenschaftliche Hinweise, dass der Safran antidepressiv, lernfördernd, und sogar krebsschützend wirkt. Außerdem ist die heilende Wirkung Safrans für Frauen mit prämenstruellen Problemen zu empfehlen, besonders, da er sowohl die psychischen, als auch die körperlichen Beschwerden mindert.
Doch trotz aller heilender Kräfte, die dem teuren Gewürz zugesprochen werden, sollte man nicht mehr, als 1,5 Gramm am Tag zu sich nehmen. Denn auch Heilmittel können bei Überdosierung schädlich sein. Der Safran zum Beispiel wurde in der Vergangenheit auch als Abtreibungsmittel bei ungewollten Schwangerschaften genutzt.

Für Liebeskummer und andere Beschwerden

Für die dunkle Jahreszeit, bei Prüfungsstress, Liebeskummer, oder Menstruationsproblemen ist es also ratsam, sich ab und an einen bitteren aber aromatischen Safrantee zuzubereiten und die Wirkung des alten Naturheilmittels auszuprobieren.

Quelle: www.azafran.de

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