Cantuccini – die krosse Leckerei zu Tee und Wein

TeezeremonieSie stammen aus der Toskana und genießen einen guten, wenn auch krossen Ruf: Cantuccini. Letztes Jahr feierte das Gebäck schon seinen 155. Geburtstag – das beweist, dass die knusprigen Kekse nicht nur in Italien beliebt sind. Doch was ist das Geheimnis dieser eher rustikalen Leckerei? Und warum schmeckt sie zum Wein so besonders gut?

Zwieback oder nicht Zwieback – das ist hier die Frage

Nein, es ist eher kein Zwieback, obwohl Cantuccini auch traditionell zweimal gebacken werden müssen, um ihre unverwechselbare Konsistenz zu erhalten. Der ursprüngliche Name „Biscotti di Prato“, zu Deutsch „Kekse aus Prato“, verrät die Herkunft dieser süßen und dennoch krossen Köstlichkeit. Erfunden wurde sie vom Bäckermeister Antonio Mattei in der Via Ricasoli 22 in der toskanischen Stadt Prato, und zwar genau am 29. September 1858.
Bei Cantuccini handelt es sich also um ein original italienisches Gebäck. Die Zutaten zum Teig bestehen aus Mehl und Zucker, Mandeln und Eiern sowie ein wenig Zitronenschale. Je nach Rezeptur wird Amaretto hinzugefügt oder der Geschmack mit Sternanis, Zimt, Kardamom oder Nelken verfeinert.

Ein italienisches Gebäck für den Genuss zum Tee und zum Wein

Der wie ein Brotlaib geformte Teig wird nach dem ersten Backvorgang in Scheiben geschnitten, die dann ein zweites Mal in den Ofen geschoben werden. Die Kekse werden dadurch nicht nur kross, sondern auch haltbar – bis zu drei Monate lang.
Die italienischen Kekse werden traditionell sowohl zum Tee als auch zu süßem Dessertwein geknabbert. Besonders gut passen Cantuccini zum Vin Santo. Er stammt ebenfalls aus der Toskana oder auch aus Santorin. Der Vin Santo duftet intensiv nach Honig, Rosinen, Vanille und Aprikose, so dass er wunderbar mit dem Mandelgeschmack des Gebäcks harmoniert. Original aus Italien importierte Cantuccini können Sie hier kaufen.

Feinster Genuss aus der Toskana

Die „kleinen Kekse“ – das bedeutet Cantuccini übrigens wörtlich übersetzt – sind eine Leckerei aus der Toskana mit einer langjährigen Tradition. Die Kekse werden einfach in den Wein oder Tee getaucht und am besten lässt man sie sich mit geschlossenen Augen auf der Zunge zergehen. Ein Rezept für die kleine Spezialität finden Sie hier – doch am besten schmecken Sie natürlich direkt aus Italien.

Foto: Carmen Steiner – Fotolia

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