Lapacho

Wissenswertes

Lapacho TeeBereits die Inkas wussten um die heilende Wirkung der Lapacho-Rinde. In Nordamerika ist der Lapacho-Tee bis heute als Heilmittel sehr geschätzt, wohingegen er in Europa noch wenig bekannt ist.
Dass er gegen Krebs helfen soll, ist jedoch ein Ammenmärchen. Dennoch hat er aufgrund seiner Inhaltsstoffe eine positive Wirkung auf das gesamte Immunsystem.

Der Lapacho-Baum ist in den Regenwäldern Südamerikas zu Hause. Er wächst überwiegend in Brasilien, Argentinien und Paraguay. Lapacho-Bäume sind immergrün und tragen violette oder rote Blüten und zählen zu den fleischfressenden Pflanzen. Ihre Lebensdauer beträgt beachtliche 700 Jahre.

Der Geruch der Lapacho-Rinde ist vanilleartig, weshalb der Tee trotz seiner Stärke ein süßes Aroma aufweist. Deshalb kommt er auch gut ohne Zucker aus, was ihn zu einem kalorienarmen Getränk macht.
Schwangere sollten auf den Genuss von Lapacho-Tee besser verzichten, da hier keine aussagekräftigen Studien vorliegen. Zur äußerlichen Anwendung, zum Beispiel bei Hautproblemen, kann er jedoch verwendet werden.

 

Herstellung

Zur Herstellung des Lapacho-Tees wird nur der innere Teil der Rinde verwendet, der die wertvollen Wirkstoffe in der höchsten Konzentration enthält. Die Natur hat es so eingerichtet, dass die Rinde stets wieder nachwächst, so dass von denselben Bäumen immer wieder geerntet werden kann. Durch die gestiegene Nachfrage werden die Lapacho-Bäume aber inzwischen gezielt angebaut. Die gewonnene Rinde wird zerrieben und getrocknet.

 

Zubereitung und Wirkungsweise
Lapacho-Tee ist lose oder im Beutel erhältlich. Loser Tee wird in Wasser gekocht und anschließend noch ziehen gelassen. Dafür sind zwei Teelöffel der Rinde für einen Liter Wasser ausreichend. Je nach Geschmack dürfen es aber auch vier Teelöffel sein. Die Ziehzeit nach dem Aufkochen sollte eine Viertelstunde betragen. Die Zubereitung der Beuteltees ist einfacher und auf der Verpackung angegeben. In der Regel wird der Tee mit kochendem Wasser aufgegossen und sollte etwa fünf bis zehn Minuten ziehen.

Der Lapacho-Tee wirkt sich insgesamt positiv auf das Immunsystem aus, weshalb er besonders in den Wintermonaten das ideale Getränk ist. Selbst wenn sich Erkältungen und Grippe nicht vermeiden lassen, hilft der Tee beim Gesundwerden und sollte unterstützend getrunken werden. Er ist schweißtreibend und deshalb eine gute Hilfe bei Fieber, seine antibakterielle Wirkung bekämpft Krankheitserreger von innen. Darüber hinaus hat er eine fungizide und antivirale Wirkung, weshalb er bei Pilzerkrankungen und Herpes gute Dienste leistet.
Patienten, die unter Schuppenflechten oder anderen Hautproblemen leiden, profitieren ebenfalls von der Wirkungsweise des Lapacho-Tees. Da es sich beim Lapacho-Tee wie bei vielen Kräutertees um ein Heilmittel handelt, sollte er nicht als Alltagsgetränk konsumiert werden.

Empfohlen wird eine Dauer von insgesamt sechs Wochen. Danach sollte eine Pause von mindestens einem Monat eingelegt werden, bevor wieder Lapacho-Tee getrunken wird.

 

Bildquelle: darknightsky – Fotolia.com

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1 Antwort auf “Lapacho”

  1. Chris sagt:

    Ich finde es schade, dass Lapacho hierzulande noch so unbekannt ist. Aber das wird sich sicherlich auch bald ändern.

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