Eistee: mehr als eine sommerliche Erfrischung

Quirliges Leben am Strand, die Hitze des Tages, flirrende Luft, kaum ein kühler Lufthauch. Jetzt einen Eistee! Doch der kühle Tee ist auch in den kälteren Jahreszeiten ein erfrischender Durstlöscher. Teelog erklärt die Zubereitung.

Eistee aus dem Supermarkt

Die Supermarktregale stehen voller Eistee-Produkte. Ab an den Strand, Flasche auf, in den Pappbecher für unterwegs gießen, genießen. So einfach kann das sein. Doch nicht jeder mag die Fertiggetränke. Kein Wunder, denn die meisten Produkte haben mit Tee nicht wirklich viel zu tun. Nur 0,12% Teeextrakt sind für diese Art der Erfrischungsgetränke vorgeschrieben, berichtet Ökotest. Und weiter: Was außer Wasser, Zucker und Säuerungsmitteln in Eistee enthalten sein soll, ist nicht genau geregelt. Wer also aus verständlichen Gründen dem oft klebrig süßen Industrietee nichts abgewinnen kann, kann sich seinen Eistee aber auch leicht selbst zubereiten.

Eistee selbst machen – so geht es

Am besten eignet sich für die Zubereitung ein kräftiger Schwarztee, wie etwa China-Tee oder die bekannten Mischungen, etwa aus Ostfriesland. Aufgebrüht und zubereitet wird der Tee zunächst als Konzentrat. Nachdem er gut durchgezogen ist, wird dieses mit einer entsprechenden Menge Eiswasser aufgefüllt. Dies dient einerseits dazu, den Tee abzuschrecken, andererseits kühlt das Getränk so schneller ab. Außerdem wird so das „Nachsetzen und Nachbittern“ des Tees durch die Schwebeteilchen im Aufguss verhindert. Anschließend wird der Tee noch mit etwas Zitrone und – nach Geschmack – mit Zucker oder Süßstoff abgeschmeckt. Ins Glas gehört natürlich noch einmal eine Lage Eis. Fertig ist das selbst gemachte belebende Erfrischungsgetränk! Teelog-Tipp: Besonders kühlend wirkt auch die Zugabe von frischen Minzblättern, Obst oder etwas Saft.

Varianten: Auch grüner Tee ist für die Zubereitung von Eistee geeignet. Ohnehin gilt, dass je nach individuellem Geschmack mit verschiedenen Teesorten experimentiert werden kann. So kann grüner Tee etwa kalt aufgegossen und anschließend zum Ziehen einige Stunden in den Kühlschrank gestellt werden. Auch bei dieser Variante lohnt sich für ein rundes Geschmackserlebnis die Zugabe von Limetten- oder Zitronenscheiben.

Übrigens: Auch heißer Tee ist für den Sommer gut geeignet, wissen Ernährungsexperten. Denn der Körper muss das Getränk nicht auf eine verdauliche Temperatur bringen, so wird der Kreislauf nicht zu sehr beansprucht. Daher bietet sich besonders zuckerfreier Tee als gesunde Alternative zu herkömmlichen Getränken an.

Picture – Sandra Cunningham – FotoliaSimilar Posts:

1 Antwort auf “Eistee: mehr als eine sommerliche Erfrischung”

  1. Manuela sagt:

    Ich mache mir schon seit Jahren meinen Eistee selber. Ganz früher habe ich auch die fertigen aus dem Supermarkt getrunken, bis ich irgendwann gemerkt hab, dass die wirklich voll mit Zucker sind und den Namen Tee eigentlich nicht verdienen. Man sollte jedoch nur wirklich frische und saubere Bio-Zitronen nehmen, wenn man sich entscheidet auch eine Scheibe mit ins Glas zu tun.
    Minzblätter hatte ich bisher nicht mit reingetan. Werde ich mal versuchen!

    Aber ich muss schon sagen, dass man sich etwas an den „natürlicheren“ Teegeschmack im Eistee zunächst gewöhnen muss, aber meiner Meinung nach ist es dann auch auf jedenfall viel erfrischender.

Trackbacks/Pingbacks