Jan

20

Ostern steht vor der Tür

In Kategorie (Teenachrichten) von Doctea - Teelog-Admin

Mahlzeit liebe Teefreunde….


Der Schnee schmilzt dahin und schon flattert mir eine Pressemitteilung zum Thema Ostereier ins Haus, die ich euch nicht vorenthalten möchte ;-)

Colombo/München 20. Januar 2010  (us) – Da staunt der Osterhase! Marmorierte Ostereier, die auch geschält „Hingucker“ bleiben, sind der Trend für das Osterfest 2010. Ganz ohne Chemie, allein durch die natürliche Kraft des Ceylon Tees, lassen sich kinderleicht außergewöhnliche Ostereier färben.    

Zutaten für 6 „Tee-Eier“:
6 Eier
1 l Wasser
3 EL Ceylon Schwarztee-Blätter
1 EL Salz
1 EL gemahlener Pfeffer
1 Stange Zimt
6 Gewürznelken

Zubereitung:
Eier hart kochen und abschrecken, das erleichtert später das Schälen. Die Schalen rund herum vorsichtig anschlagen. Das Wasser zum Kochen bringen, Teeblätter, Gewürze, Salz und anschließend die Eier dazugeben und 30 Minuten köcheln lassen. Die Eier im Sud über Nacht stehen lassen und geschält mit Salat servieren.


Viel Spaß dabei.

Herzliche Grüße


Euer Doc Tea

Jan

18

Annulierung der Shopwahl 2009

In Kategorie (Dr. Tea) von Doctea - Teelog-Admin

Hallo liebe Teefreunde!


Zuerst entschuldige ich mich für die lnage Inaktivität, aber etwas Grippe und eine berufliche Umstellung haben mich doch mehr aufgehalten als gedacht.

Tja.. wie der Überschrift zu entnehmen ist, gibt es im Jahr 2009 keinen Shop des Jahres; ich habe lange mit mir gerungen, aber es bleibt keine andere Wahl.


Wie bereits im Shopwahl-Artikel am 20.12. ergänzt wurde, haben sich einige nicht ganz fair verhalten. Sicherlich können auch mal 2 oder drei Freunde abstimmen, aber wenn plötzlich innerhalb von 20 Minuten etwa 50 Stimmen abgegeben werden, kann etwas nicht stimmen. Diese Schummelei, die man den Logfiles entnehmen kann, konnte ich diese Mal leider nicht verhindern. Teilweise waren 80% der Stimmen erschummelt.


Es ist sehr schade, aber so geht es numal nicht. Über 2200 abgegebene Stimmen sind toll – solange es korrekt läuft.

Lieber weniger Stimmen, aber dafür eine reguläre Wahl; am ehesten könnte man eine Wahl durchführen, wenn nur registrierte Benutzer einmal abstimmen können.


Ich muss mir das Prozedere für 2010 noch gut durch den Kopf gehen lassen, zumal angedacht war, dies Wahl 2010 auch mittels Pressemitteilungen, Gewinnspiele etc zu forcieren.


Allen teinehmenden Shops ein herzliches Danke schön für Euere Bemühungen – ich hoffe, dass die Wahl zumindest ein paar neue Kunden gebracht hat.

Über Euere Meinungen bzw. Vorschläge füreine korrekte Durchführung 2010 freue ich mich jetzt schon.


Beste Grüße


Doc Tea

Dez

09

Eine Heimat für Teetrinker

In Kategorie (Dr. Tea) von Doctea - Teelog-Admin

Guten Abend liebe Teefreunde,


neben der Shopwahl gibt es natürlich auch Neues aus der Teewelt zu vermelden…. Marc Könemann, seines Zeichens Inhaber von Cha-Tao hat ein neues, spannendes Projekt – Teeheimat.

Teeheimat?


teeheimatWenn jemand  an seine Heimat denkt, an was denk er dann?  An einen bestimmten Ort? An seine Kindheit? Jeder Mensch denkt wohl an etwas anderes, wenn er an seine Heimat denkt. Beim Tee ist es ähnlich. Die einen denken, an Schwarztee oder Kräutertee, andere wiederum an Matetee. Die spezielle Heimat für Tee gibt es nicht, Tee wird in unterschiedlichen Varianten auf der ganzen Welt angebaut und getrunken. Doch es wird gerade eine Heimat für Teetrinker erschaffen oder besser gesagt, viele Ort an denen Tee genossen werden kann – eine Tee Heimat


Bei Tee Heimat handelt es sich um ein Gütesiegel für die Gastronomie, das in begrenzter Stückzahl in Deutschland vergeben wird. Ziel ist es, den vielen begeisterten Teetrinkern und denjenigen, die es noch werden möchten, Räume und Gelegenheiten in der Gastronomie zu bieten und zu zeigen.


Es werden Gastronomiebetriebe gesucht, die guten Tee servieren oder servieren wollen. Die Gastronomen verpflichten sich, 10 Zertifizierungskriterien einzuhalten, die gewährleisten, dass sie hochwertigen Tee ausschenken.

Das Tee Heimat Team ist ebenfalls auf der Suche nach Tee-Scouts. Das sind Menschen, etwas von Tee verstehen und die Gastronomien kennen, die guten Tee ihren Gästen bieten oder bieten möchten.


Alle Infos zu Tee Heimat gibt es auf dem gleichnamigen Portal. Dort finden Sie auch Informationen, wo sich die Gütesiegelträger befinden und wer die jetzigen Tee-Scouts sind.


Dr. Tea wünscht jedenfalls viel Erfolg ;-)




Nov

19

Chun-Mee

In Kategorie (Grüner Tee) von Doctea - Teelog-Admin

Hallo liebe Teefreunde,

es ist mal wieder an der Zeit einen weiteren Tee vorzustellen – den Chun-Mee.
Schmeckt er Euch?

Freue mich über ein Feeback.
Beste Grüße

Euer Dr. Tea



Was für Tee ist Chun-Mee?


Der Chun-Mee ist ein chinesischer Tee, der ursprünglich nur in der Provinz Jiangzi angebaut, mittlerweile aber auch in Taiwan produziert wird. Der Chun-Mee gehört dabei zu den grünen Tees. Der Aufguss des Tees ist sehr hell, die Wirkung ist anregend. Der leicht herbe und frische Geschmack verzaubert Teeliebhaber auf der ganzen Welt.

Der Name dieses Tees stammt aus Pinyin. Er bedeutet übersetzt so viel wie wertvolle Augenbraue. Den Namen bekam der Tee aufgrund seiner Blätter, deren Form an die menschlichen Augenbrauen erinnert, wenn sie gerollt wurden. Der Chun-Mee gehört dabei zu den bekanntesten Augenbrauen-Tees überhaupt.



Geschmack und Aussehen
Die frischen Blätter des Chun-Mee sind sehr lang und dünn. Ihre Farbe erinnert an Jade. Teekenner wissen, dass Blätter, die jadefarben und dünn geformt sind, für einen besonders hochwertigen Tee stehen. Deshalb zählt der Chun-Mee auch zu den sehr beliebten Tees unter Feinschmeckern.

Eine weitere Besonderheit ist dem Chun-Mee Tee ebenfalls eigen: Er unterschiedet sich im Geschmack von den meisten anderen grünen Teesorten. Der Tee selbst passt hervorragend zu kräftigen Speisen, wie Fisch, Meeresfrüchten, Camembert oder gar Gorgonzola. Er weist eine besonders neutralisierende Wirkung auf die Geschmacksnerven auf.

Der Geschmack beinhaltet ebenfalls eine leicht säuerliche und rauchige Note, wodurch er so gut zu deftigen Speisen aller Art passt. Die meisten anderen Grüntees sind hingegen eher süßlich im Geschmack. Unter Experten wird der Chun-Mee oft auch als „9371“ bezeichnet. Durch die anregende und belebende Wirkung kann der Chun-Mee ebenfalls ermüdete Lebensgeister wecken und am Morgen als wahrer Muntermacher genossen werden.



Die Herstellung von Chun-Mee Tee
Besonders häufig wird der Chung-Mee Tee in den Bergen der chinesischen Provinz Jiangxi angebaut, die im Süden Chinas liegt. Die bergige Landschaft ist fast immer unter einer dicken Wolkendecke versteckt, so dass eine hohe Luftfeuchtigkeit herrscht. Diese bedingt natürlich die idealen Voraussetzungen für ein gutes Wachstum des Tees. Damit entsteht in der Provinz Jiangxi ein besonders hochwertiger und aromatischer Tee der Spitzenklasse.

Wie es typisch für den grünen Tee ist, wird auf die Fermentation verzichtet, um dem Tee die grüne Farbe zu erhalten. Die Teeblätter werden frisch gepflückt und anschließend sofort gedämpft. Durch das Dämpfen wird die Fermentation verhindert, trotzdem die Blätter welken müssen, behalten sie also ihre grüne Farbe.



Das Reifen und Rollen
Nachdem die Teeblätter für den Chun-Mee Tee gedämpft wurden, lassen die Chinesen sie in der Sonne welken und trocknen. Die verwelkten Blätter werden dann zu kleinen Röllchen gerollt, die im Anschluss etwas gebogen werden. Dadurch entsteht die typische Augenbrauen-Form, die dem Chun-Mee Tee letztlich zu seinem heutigen Namen verhalf.

Allerdings ist diese Rolltechnik sehr aufwändig, so dass nur wenige Menschen die Technik beherrschen. Denn es müssen verschiedene Faktoren beachtet werden, um die Teeblätter perfekt rollen zu können. An erster Stelle spielt die Temperatur eine wichtige Rolle, ebenso wie das Timing, die Teeblätter genau an dem Punkt der richtigen Temperatur zu rollen. Mittlerweile behauptet der Chun-Mee Tee seit mehr als 400 Jahren ein besonders hohes Ansehen bei Teeliebhabern aus aller Welt.

Selbst gesundheitlich werden ihm – wie bei vielen Tees – zahlreiche heilende Wirkungen nachgewiesen, die soweit reichen, dass er sogar Tumore im Wachstum hemmen soll. In jedem Fall ist der Chun-Mee Tee besonders reich an Vitamin C, welches auch bei der Erhitzung des Tees nicht angegriffen wird.



Die Zubereitung von Chun-Mee Tee
Wer den einzigartigen Chun-Mee Tee zubereiten möchte, sollte am besten auf kalkhaltiges Wasser verzichten. Idealerweise wird das Wasser über einen Wasserfilter gereinigt. Andernfalls kann der Chun-Mee Tee schnell trübe werden. Bis er abgekühlt ist, erhält er zusätzlich einen sehr bitteren Geschmack. Um dieses Risiko nicht einzugehen, sollte Chun-Mee Tee nur mit gefiltertem Wasser zubereitet werden.

Auf einen Liter Tee kommen etwa zwölf Gramm Teeblätter, um den perfekten Geschmack zu erhalten. Für den Aufguss eignet sich Wasser bis zu einer Temperatur von 90° C. Heißeres Wasser ist bei diesem einzigartigen Tee nicht empfehlenswert, da es den Geschmack verfehlen würde. Die Ziehzeit sollte ebenfalls genau überprüft werden. Mehr als eine bis 1,5 Minuten sind nicht ratsam. Dann würde der Geschmack des Tees schnell bitter werden.



Die richtige Aufbewahrung des Chun-Mee Tees
Der Chun-Mee Tee weist einen besonders kräftigen und aromatischen Geschmack auf. Damit dieser nicht verloren geht, ist die richtige Aufbewahrung von größter Bedeutung. Der Tee sollte stets luftdicht, kühl und trocken gelagert werden. Dicht verschließbare Behälter eignen sich für Chun-Mee Tee besonders gut. Allerdings sollten keine metallischen Behälter verwendet werden. Sie zerstören das Aroma, den Geschmack und die gesamte Qualität dieses Tees.

Besser sind Glas- oder Plastikbehälter. Sie müssen jedoch ebenfalls luftdicht verschlossen sein. Glasbehälter müssen zudem dunkel eingefärbt sein, um den Chun-Mee Tee auch vor Lichteinwirkungen zu schützen. Eine Aufbewahrung im Kühlschrank ist nicht notwendig, allerdings sollte der Tee auch nicht in einem überheizten Raum oder in unmittelbarer Nähe von Herd oder Heizung aufbewahrt werden. Diese Aufbewahrung könnte sich ebenfalls auf den Geschmack auswirken, und zwar im negativen Sinne.



Die Anbaugebiete von Chun-Mee Tee
Der Chun-Mee Tee ist ein Tee, der aus verschiedenen Anbaugebieten kommt. Ursprünglich stammt er aus Jiangxi, einer chinesischen Provinz, die im Süden des Landes liegt. Mittlerweile wird der Chun-Mee Tee in fast allen namhaften Teeanbaugebieten der Welt produziert. Die besten Qualitäten stammen jedoch nach wie vor aus China und Taiwan.


Das Anbaugebiet Jiangxi
Das Teeanbaugebiet in China, welches die ursprüngliche Heimat des Chun-Mee Tees war, liegt südlich des Jangtsekiang. Es ist eine Binnenprovinz, die direkt an Anhui und Hubei grenzt. Durch die Provinz führt der große Gan-Fluss.

Der Tee selbst wird in den hohen Bergen der Region angebaut, kann deshalb auch als Hochlandtee bezeichnet werden. Da der Teeanbau nur in den höheren Lagen erfolgt, können gute Bedingungen für dessen Wachstum geboten werden. Im Teeanbaugebiet ist es fast immer bewölkt, was eine hohe Luftfeuchtigkeit zur Folge hat. Aus diesem Grund stammen aus dem Anbaugebiet Jiangxi die besten Qualitäten des Chun-Mee Tees.


Die Anbaugebiete in Taiwan
Taiwan, einst als Formosa bekannt, ist eine Insel. Bereits seit 1870 wird hier grüner und schwarzer Tee angebaut, darunter auch der Chun-Mee Tee, sowie der bekannte Formosa Oolong-Tee. Hier werden insbesondere Hochlandkulturen von Tee angebaut, die in der Region Chungyang, dem Zentralen Hochland ihre Heimat finden. Aber auch in Hsinchu, Taoyuan oder in den Yan Min Shan Bergen wird Tee angebaut. Tieflandtees finden sich hier ebenfalls, darunter fällt der Chun-Mee jedoch nicht. An der Ostküste der Insel wurde ebenfalls versucht, den Teeanbau durchzuführen, allerdings war diese Region völlig ungeeignet, da sie stets von Orkanen und Taifunen heimgesucht wurde.

Nov

12

Jasmintee

In Kategorie (Grüner Tee) von Doctea - Teelog-Admin

Jasmintee


Jasmintee ist schon seit vielen Hundert Jahren bekannt, die ersten Aufzeichnungen stammen noch aus dem Jahre 980. In dieser Zeit war die Sung-Dynastie, die von 960 bis 1279 herrschte, allgegenwärtig. Der Jasmintee entstand damals, als versucht wurde, andere hochwertige Tees geschmacklich noch weiter zu verfeinern.

Die stark duftenden und lieblichen Jasminblüten durften für die perfekte Herstellung jedoch erst abends gepflückt werden, als der Duft seinen Höhepunkt erreichte. Durch Zugabe zu grünem Tee oder halb fermentiertem Tee, wie dem Oolong, sollten diese ohnehin schmackhaften Sorten noch weiter verfeinert werden. Bei der Herstellung wird zwischen dem klassischen Jasmintee unterschieden, der durch die gemeinsame Trocknung der Jasminblüten und Teeblätter entsteht und der Variante, dass die Teeblätter mit dem Aroma der Jasminblüten bedampft werden. Die besten Qualitäten entstehen bei einer mehrtägigen gemeinsamen Lagerung von Jasminblüten und Teeblättern.


Jasmintee wirkt auf Körper und Seele

Aufgrund des starken Aromas, das der Jasmintee von den Blüten erhält, kann er die Sinne wahrlich betören. Der angenehme und liebliche Duft des Tees erfreut die Sinne, kann beruhigen, aber gleichzeitig regt der Tee durch seinen Koffeingehalt an. Deshalb sollte er auch nicht zu spät am Abend genossen werden.

Ein weiterer Vorteil des Jasmintees: Es wird ihm nachgesagt, dass er sich bei regelmäßigem Genuss auch äußerst positiv auf die Gesundheit und das Immunsystem auswirken kann. Nicht zuletzt wird diese Kräftigung des Immunsystems auch auf die entspannende Wirkung des Jasmintees an sich zurück geführt. Wichtig ist lediglich, dass die aromatische Vielfalt wirklich mit allen Sinnen genossen wird. Nur so kann der Jasmintee seine volle Wirkung entfalten und auf Körper, Geist und Seele gleichermaßen Einfluss nehmen.


Herstellung von Jasmintee

Um Jasmintee herzustellen, bedarf es einer großen Erfahrung. Denn die Herstellung eines wohlduftenden Tees ist nur schwerlich durch Laien möglich. Beim Jasmintee muss sich zunächst für einen Basistee entschieden werden. Dies kann entweder grüner Tee oder Oolong sein. Die bekannteste Anbauregion für den Jasmintee ist Fujian in China. Wichtig ist, dass die Jasminblüten nur dann gepflückt werden, wenn sie den Höhepunkt des Duftes erreicht haben. Dies ist in der Regel am frühen Abend der Fall, wenngleich oft auch vom Pflücken der Jasminblüten im Mondschein gesprochen wird.

Die Jasminblüten werden in die Teeblätter gelegt, die dadurch das einzigartige Aroma und den Duft der Blüten annehmen sollen. Hier wird unterschieden zwischen einem und drei Tagen, die die Blüten im Tee liegen. Mehrfach wird der Vorgang mit frischen Jasminblüten wiederholt, bis der Tee das Aroma vollständig angenommen hat. Die verwelkten Blüten werden dabei natürlich wieder aus dem Tee genommen und durch frische ersetzt.

Eine andere Variante sieht es vor, dass die Jasminblüten über den Teeblättern gedämpft werden. Auch hierbei sollen die Blüten ihr Aroma an den Tee abgeben. Diese Herstellungsvariante wird von wahren Teekennern als noch besser angesehen, da der Tee noch hochwertiger wird.


Die Sorten

Natürlich gibt es auch beim Jasmintee verschiedene Sorten. So sind hier die Drachen Phoenix Kugeln zu nennen, der China Jasmin Chung Hao, der Jasmintee China und der Jasmintee Finest Superior Yin Hao.

Bei den Drachen Phoenix Kugeln werden die Jasminblüten mehrfach zum Tee gelegt und wieder aussortiert, sowie durch frische Blüten ersetzt. Die Teeblätter werden dann zu kleinen Kügelchen geformt und erhalten ein fruchtig-zartes Aroma. Der China Jasmin Chung Hao erhält einen eher blumigen Geschmack, der sehr harmonisch ist. Beim Jasmintee China ist der Geschmack nur sehr zart, dafür ist dieser Tee sehr rein und ergibt einen Aufguss, der gelb bis orange wird. Die letzte Sorte, der Jasmintee Finest Superior Yin Hao hingegen wirkt recht erfrischend, vor allem im Nachgeschmack macht sich dies bemerkbar.


Die richtige Zubereitung für Jasmintee

Da Jasmintee zumeist auf grünem Tee basiert, ist die Zubereitung diesem recht ähnlich. Am besten eignet sich gefiltertes Wasser, denn dieses enthält keinen Kalk mehr, der für den Teegenuss wirksam ist. Auf eine Tasse Jasmintee kommt etwa ein gehäufter Teelöffel des aromatischen Aufgussgetränks. Dieser darf jedoch nicht mit kochendem Wasser übergossen werden. Vielmehr sollte das Wasser lediglich 80° Celsius heiß sein. Einfach kann dies durch Zugabe eines Schlucks kalten Wassers nach dem Kochen erreicht werden.

Bei einer zu heißen Überbrühung des Jasmintees wird dieser nur unnötig bitter und verliert sein zartes Aroma und den angenehmen, betörenden Duft. Ebenfalls sollte stets sehr sauberes, idealerweise gefiltertes Leitungswasser verwendet werden. Das falsche Wasser kann den Jasmintee schnell in seinem Aroma verfälschen.

Die einzelnen Schritte

Wer den Jasmintee einmal besonders interessant zubereiten will, übergießt den losen Tee zunächst nur mit wenig Wasser. Der Tee sollte lediglich mit Wasser bedeckt sein und dann für eine halbe Minute zugedeckt ziehen. Danach erst wird die Tasse oder die Kanne mit weiterem 80° Celsius heißem Wasser aufgebrüht.

Bei der Ziehzeit gehen die Meinungen wieder auseinander, einige Teegenießer wollen den Jasmintee nicht länger als zwei Minuten ziehen lassen, andere gehen davon aus, dass eine Ziehzeit von vier bis sechs Minuten erst den richtigen Geschmack mit sich bringt. Der Jasmintee kann allerdings mehrfach aufgegossen werden, bei sehr hochwertigen Tees sind bis zu zehn Aufgüsse möglich. Der dritte Aufguss gilt bei den Teekennern dabei als der schmackhafteste. Allerdings sollte die Ziehzeit bei jedem weiteren Aufguss um etwa eine halbe Minute verlängert werden.


Jasmintee und die Gesundheit

Jasmintee wird in der Regel auf Basis von grünem Tee produziert. Somit ergeben sich auch bei dieser Sonderform zahlreiche gesundheitliche Wirkungen. Diese sind insbesondere auf die hohen Anteile an Vitamin C, A und B12 zurückzuführen. Ebenfalls enthalten sind Kalium, Magnesium, Fluor, Koffein, Kupfer, Nickel, und weitere Mineralstoffe aller Art. Der enthaltene Stoff Tannin soll beispielsweise helfen, den Alterungsprozess des Menschen aufzuhalten. Der Jasmintee und der grüne Tee werden deshalb nicht selten als Jungbrunnen schlechthin angesehen.

Ebenfalls können die Prozesse vermieden werden, die den Krebs auslösen. Hoher Blutdruck wird bei regelmäßigem Teegenuss verhindert und auch arterielle Erkrankungen können vermieden werden, wenn regelmäßig grüner Tee getrunken wird. Jasmintee kann jedoch noch mehr. So wird der Fettaufbau in der Regel verhindert oder deutlich verringert. Deshalb werden grüne Tees, wie der Jasmintee oder der Oolong häufig zu deftigen und schweren Speisen getrunken. Als Wundermittel zum Abnehmen ist Jasmintee des Öfteren beworben worden, allerdings sollte solchen Aussagen nur bedingt Glauben geschenkt werden.


Jasmintee und die Seele

Vor allem auf die seelische Gesundheit kann sich der Jasmintee positiv auswirken. Alleine das Erlebnis, das mit dem Duft einer frisch zubereiteten Tasse Jasmintee entsteht, ist atemberaubend. Das einzigartige Aroma betört die Sinne und wirkt äußerst entspannend.

Wer Stress abbauen will, der hat mit Jasmintee schon einmal die Grundlage dafür geschaffen. Dass Stress schädlich ist, dürfte Jedermann klar sein. Doch wer sich ein Beispiel an der Teezeremonie Chinas und Japans nimmt, der wird mit einer guten Tasse Jasmintee herrlich entspannen können. Jasmintee bietet sozusagen Wellness für Körper, Geist und Seele, so dass jeder von dem Genuss dieses aromatisch duftenden und schmeckenden Tees profitieren kann.

Nov

12

Shopwahl 2009

In Kategorie (Dr. Tea) von Doctea - Teelog-Admin

teeshopdesjahres


Die Teeshopwahl 2009 hat begonnen. Auf den Seiten der jeweiligen Bewerber (Liste nachfolgend) kann jeder seine Stimmen für “seinen” Lieblingsshop abgeben, womit er die einzelnen Kriterien, die dann einen Gesamtwert ergeben, bewertet.


Zugleich kann man in der Spalte ganz rechts eine Stimme abgeben, mit dem man den Shop in seiner Gesamtheit wählt – diese Stimmen sind ausschlaggebend.


Mit den Kriterien wird lediglich noch eine Entscheidungshilfe gegeben, aber diese können nicht alleine ausschlaggebend sein, da damit oftmals auch ein “Niedermachen” der Konkurrenz einhergeht.

Vielleicht gibt es für die Wahl im nächsten Jahr noch Vorschläge, wie es am “fairsten” ablaufen kann.


Die Abstimmung läuft bis zum 20.12.2009.

*Update*

Es hat sich herausgestellt, dass mittels Cookieblocker es einige Besucher mit Ihrer Stimmabwertung “zu gut gemeint” haben. Daher werden anhand der Log-Datei einige Stimmen herausfallen.

Das endgültige Ergebnis wird in wenigen Tagen bekannt gegeben.

Trotzdem allen eine frohe Weihnacht und gute Geschäfte


Allen Beteiligten viel Erfolg.


Die Teilnehmer:


Tea Exclusive
teemarktplatz

Bio Naturales

Tee-und-Meer.de

Teafritz

La Mousson

Teematik

Grafentee

Lea´s Tea

Tee und Genuss

Teekontor Kiel



Beste Grüße

Dr. Tea

Okt

14

Die Teeshop-Wahl 2009

In Kategorie (Dr. Tea) von Doctea - Teelog-Admin

Hallo liebe Teefreunde,


nachdem im letzten Jahr die Wahl zum Teeshop des Jahres so gut angekommen ist, möchte ich diese auch im Jahr 2009 durchführen.
Leider ist es aufgrund des zeitlichen Rahmens nicht möglich, die Ladengeschäfte – in einer separaten Abstimmung von den Onlineshops – zu wählen; aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. 2010 wird es garantiert 2 Wahlen geben.

Damit wird dieses Mal “nur” der Onlineshop des Jahres gewählt; Änderungen gibt es auch, denn heuer besteht die Möglichkeit, bei jedem Shop Punkte für diverse Kategorien zu vergeben.


Momentan sind folgende Kategorien eingeplant:

- Shopaufbau: wie ist die Seite aufgebaut? Findet man sich leicht zurecht? Gibt es genügend Infos und Bilder zu den Produkten?
Lieferzeit: muß man sehr lange auf eine Lieferung warten oder geht es schneller als die Polizei erlaubt?
Bezahlmöglichkeit: wird nur auf Vorkasse geliefert oder ist Paypalzahlung oder gar Lieferung mit Rechnung möglich?


Das Abstimmungsmodul könnte folgendermaßen aussehen:

[starratingmulti id=1 tpl=32]

Vorgeschlagen wurde auch die Sortimentsvielfalt als Kriterium heranzuziehen, allerdings würde dies kleine,
spezialisierte Shop benachteiligen und deshalb habe ich davon Abstand genommen.
Wenn Sie sich für eine Teilnahme interessieren, melden Sie sich einfach kurz per EMail an dr.tea@teelog.de und Sie erhalten in Kürze mehr Infos dazu.
Ich nehme gerne Vorschläge für weitere Kategorien entgegen und freue mich auf eine rege Beteiligung.

Euer Dr. Tea

Okt

11

Oolong

In Kategorie (Dr. Tea, sonstige Tees) von Doctea - Teelog-Admin

Hallo liebe Teefreunde,


zum Wochenanfang stelle ich in der Teereihe dieses Mal den Oolong-Tee vor.
In dieser Woche wird dann ein Urlaubsangebot mit Teebzug vorgestellt sowie der Tee des Monats Oktober. Ferner gibt es Infos zur Shopwahl des Jahres, für die ich noch Tipps und Anregungen brauchen kann….

Euch allen eine schöne Woche

Es grüßt


Dr. Tea



Was ist Oolong Tee?

Oolong Tee ist traditionell in China heimisch, hier kennt man den Tee bereits seit vielen Jahrhunderten. Der Oolong Tee ist ein besonderer Tee, der zwischen dem grünen und dem schwarzen Tee angesiedelt ist. Er wird nur halbfermentiert. Der Name Oolong bedeutet dabei auf Deutsch soviel wie „Schwarzer Drache“ oder „Schwarze Schlange“.

Um die Namensentstehung ranken sich verschiedene Legenden, von denen kaum eine zu beweisen ist. Am bekanntesten ist jedoch die Legende, dass ein Teebauer einst seine Ernte von Teeblättern auf der Plantage ausbreitete. Plötzlich sah er eine schwarze Giftschlange und erschrak über deren Anblick so sehr, dass er davon rannte. Erst nach einigen Tagen konnte er sich wieder beruhigen und kam zurück zu seiner Teeplantage. Die Teeblätter waren mittlerweile durch die Sonneneinstrahlung oxidiert und schwarz geworden. Doch bevor der Teebauer sich entschloss, die Ernte zu verbrennen, bereitete er aus einem Teil der Blätter einen Tee zu. Damit war der Oolong Tee geboren.

Aufgüsse und Bezeichnungen.


Der Oolong Tee wird meist mehrfach aufgegossen. Dabei verliert er jedoch keineswegs an Geschmack, so dass die einzelnen Aufgüsse sogar spezielle Namen aus der traditionellen Tee Zeremonie erhielten. Der erste Aufguss des Oolong Tees wird demzufolge als „Tee des guten Geruchs“, der zweite Aufguss als „Tee des guten Geschmacks“ und der dritte Aufguss als „Tee der langen Freundschaft“ bezeichnet.

Der Oolong Tee kann bei richtiger Lagerung über viele Jahre haltbar bleiben und verbessert dabei stetig das ihm ureigene Aroma. In diesem Fall spricht man auch vom gelagerten Oolong Tee. Der Tee zeichnet sich ebenfalls im Koffeingehalt aus, der ebenso wie die Herstellung des Tees, zwischen grünem und schwarzem Tee liegt. Mehr Koffein als in grünem, aber weniger als in schwarzem Tee ist in ihm enthalten.


Anbaugebiete von Oolong Tee

Zwar stammt der Oolong ursprünglich aus China, doch wird er heute in Taiwan, Indien, Malaysia, Malawi, Kenia und auch Vietnam angebaut. Zudem unterscheiden sich die Geschmacksrichtungen je nach Anbaugebiet sehr stark voneinander.

Der beste Oolong Tee soll beispielsweise aus Taiwan stammen. Es handelt sich hierbei um den Oriental Beauty. Die traditionellen Anbaugebiete in Taiwan sind Xinzhu, Miaoli, sowie Pinglin. Der berühmte Dong Ding Oolong stammt aus Taiwan, er wurde nach dem gleichnamigen Berg benannt. Der Geschmack ist kräftig und würzig, leicht blumig. Ebenfalls aus Taiwan stammt der Jade-Oolong, der deutlich kürzer als die anderen Sorten fermentiert wird. Deshalb zählt er eher zu den grünen Tees. Er hat einen intensiven Geschmack und duftet recht stark. Die Oolong Tees aus Taiwan werden übrigens unter dem Oberbegriff Formosa Oolong Tees zusammengefasst.

Aber auch aus China stammen sehr bekannte und hochwertige Variationen des Oolong Tees. Hier ist die Provinz Fuijan besonders bekannt für den Anbau des Tees, speziell die Region Te Kwan Yin. Ebenfalls zählen der Chao´an und der Guangdong zu den sehr bekannten Teegärten der Welt. Von hier stammt im Übrigen der Phönix Dan Cong. Die Teesorten aus China werden sehr eng gerollt und weisen einen würzigen, leicht pikanten Geschmack auf. In China selbst wird der Oolong Tee auch als Wulong Tee bezeichnet.


Weitere Anbaugebiete

Wer sich für Oolong Tee aus Darjeeling entscheidet, erhält hier weniger eng gerollte Blätter, die noch etwas offen stehen. Sie erhalten beim Aufgießen einen leicht nussigen Geschmack, das Aroma hingegen erinnert an Blumen.

Seit einigen Jahren werden noch in weiteren Anbaugebieten der Welt Oolong Tees produziert. Allerdings unterscheiden sich diese im charakteristischen Geschmack teils deutlich von den originalen Oolong Tees aus China und Taiwan.


Herstellung von Oolong Tee

Oolong Tee ist ein nur halb fermentierter Tee – so zumindest die allgemein gültige Definition. Allerdings kann der Tee noch in weitere Unterklassen eingeteilt werden. Diese unterscheiden sich jeweils nach dem Grad der Fermentation, der zwischen zehn und bis zu 70 Prozent liegen kann.

Zunächst müssen die Teeblätter jedoch getrocknet werden, was bei sehr guten Qualitäten in der Sonne geschieht. Nach etwa zwei Stunden wird die Trocknung abgebrochen, die Teeblätter werden leicht zusammengerollt. Durch dieses Einrollen brechen die Kanten der Blätter auf und der Pflanzensaft beginnt, auszutreten. Das ist dann die Fermentation, die nach einiger Zeit durch das Erhitzen der Blätter wieder abgebrochen wird.


Die Arten nach dem Grad der Fermentation

Aufgrund der unterschiedlichen Fermentationsgrade werden verschiedene Oolong Sorten unterschieden. Die vier Grundtypen sind Pouchong, Zhen Cha Oolong, So Cha Oolong und Kao Shan Cha Oolong.

Der Pouchong weist lediglich eine Fermentation von zwölf Prozent auf. Er erhält dadurch einen fruchtigen und süßlichen Geschmack, der dennoch einige Bitterstoffe enthält.
Der Zhen Cha Oolong wird etwa bis zu 30 Prozent fermentiert. Der sich daraus ergebende Geschmack ist intensiv fruchtig.
Der So Cha Oolong kann bis zu 50 Prozent fermentieren, der Geschmack ist süßlich und rauchig.
Der Kao Shan Cha Oolong ist zwar ebenfalls nur bis zu 30 Prozent fermentiert, wird aber im Hochland angebaut, wodurch sich wieder ein gänzlich anderer Geschmack ergibt. Er ist eher feinherb und die Blätter erhalten eine goldgrüne Farbe.

Obwohl viele Teekenner nur drei Unterarten des Oolong Tees unterscheiden, zählt doch auch die vierte Art zu dieser Teesorte, da sie ebenfalls zwischen dem grünen und dem schwarzen Tee angesiedelt ist, was die Fermentation und den Geschmack betrifft.


Die richtige Zubereitung von Oolong Tee

Auch bei der Zubereitung des Oolong Tee sind einige Dinge zu beachten. So sollte dieser feine Tee stets in Tonkannen zubereitet werden. Eine neue Tonkanne sollte mit den überbrühten Teeblättern mindestens einen Tag stehen gelassen werden, um eine Patina zu entfalten, die den Geschmack deutlich verstärkt. Diese Patina bleibt in der Kanne enthalten, weshalb die Kanne nicht für andere Tees verwendet werden sollte. Ebenso darf sie nur mit klarem Wasser ausgespült werden. Vor dem Befüllen der Kanne ist es sinnvoll, sie vorzuwärmen. Hierfür kann sie einfach mit heißem Wasser ausgespült werden.

Die Blätter werden dann in die Kanne gegeben, da Oolong Tee ein sehr großes Volumen aufweist, reicht weniger Tee in der Regel aus. Der
Tee sollte mit etwa 90 bis 95° C heißem Wasser übergossen werden. Wichtig ist, dass das Wasser nicht mehr kocht, wenn die Teeblätter überbrüht werden. Die Ziehzeit beträgt beim ersten Aufguss etwa zwei bis fünf Minuten. Danach sollte der fertige Tee in eine andere Kanne umgefüllt werden, die Blätter sollten nicht in diese gegeben werden. Andernfalls würden sich nur unschöne Bitterstoffe entfalten, die ungewollt sind.


Das richtige Wasser und weitere Zubereitungsvarianten

Wichtig ist auch das Wasser. Es sollte weder Chlor, noch Kalk enthalten. Leitungswasser kann durch einen Wasserfilter entsprechend von Fremdstoffen befreit werden. Die Zugabe von Mineralwasser eignet sich jedoch nicht, da dieses einen sehr hohen Eigengeschmack aufweist. Deshalb sollte darauf verzichtet werden.

Andere Variationen der Zubereitung von Oolong Tee gibt es ebenfalls. Meist ist hierbei die Rede von der Kung-Fu Art oder Gong Fu Cha. Dabei werden unzählige Schritte eingeleitet, die vom Waschen des Geschirrs, bis zum mehrfachen Übergießen mit jeweils unterschiedlichen Ziehzeiten reichen.
Für diese Variante der Zubereitung wird nicht nur Fingergeschick benötigt, sondern auch einiges an Zubehör. Dazu zählen Tassen zum Trinken und zum Riechen, Kannen und Zwischenkannen, sowie ein Auffangbecken, in welchem das Brauchwasser gesammelt wird.


Oolong Tee und die Gesundheit

Neben seinem einzigartigen Geschmack bietet der bekannte Oolong Tee auch zahlreiche positive Wirkungen für die Gesundheit. Insbesondere die Auswirkungen auf den Fettabbau im menschlichen Körper wurden eine Zeit lang sehr stark beworben, wobei sicher einige Übertreibungen erfolgten. Dennoch kann tatsächlich nachgewiesen werden, dass Oolong Tee bei den Chinesen schon seit langer Zeit ein wichtiger Bestandteil der Ernährung ist und insbesondere zu schweren und fetten Speisen gereicht wird.

Der Oolong Tee kann das Nervensystem stimulieren und den Stoffwechsel anregen. Ebenfalls enthält der Tee sehr viele Polyphenole. Diese bekämpfen Triglyceride, die sich zum Einen gesundheitsschädlich auswirken, zum Anderen aber auch dem Fettaufbau dienen können. Mit dem Oolong Tee kann der Fettverbrennungsprozess somit angeschoben werden, wodurch der Aufbau von Fett unterbunden wird.


Weitere Wirkungen

Ebenfalls kann Oolong Tee freie Radikale im Körper bekämpfen. Mit den enthaltenen Antioxidantien bekämpft der Tee die freien Radikalen, die zu Zellschäden führen. Diese wiederum sind für den Alterungsprozess verantwortlich, aber genauso für die Entstehung vieler Krankheiten, darunter Krebs. Davor schützt der Tee besonders gut, kann jedoch ebenfalls als kleiner Jungbrunnen bezeichnet werden, der die Faltenbildung verringert und viele Hautleiden deutlich lindern kann. Das belegen sogar wissenschaftliche Studien.

Ebenfalls soll der Oolong Tee Bakterien im Magen abtöten, die zu Mundgeruch führen. Durch deren Abtötung bleibt das peinliche Leiden von Mundgeruch aus. Weiterhin haben Studien ergeben, dass sich der regelmäßige Genuss von Oolong Tee positiv auf die Zähne auswirken soll. Außerdem ergab eine Studie, dass der Oolong Tee das Immunsystem stärken kann, indem antibakterielle Eiweiße gebildet werden.

Okt

05

Genmaicha

In Kategorie (Dr. Tea, Grüner Tee) von Doctea - Teelog-Admin

Hallo liebe Teefreunde,


eine Grippe hat uns alle etwas erwischt und daher mußte ich leider eine Schaffenspause einlegen.

Nun geht es aber wieder weiter und ich stelle Euch hiermit den Genmaicha etwas näher vor.

Viel Vergnügen beim lesen…

Beste Grüße und eine schöne Woche wünscht


Dr. Tea



Was ist Genmaicha?

Der Genmaicha zählt zu den grünen Tees, ist jedoch eine besonders exotische Mischung. Das Wort „Genmai“ bedeutet übersetzt so viel wie Naturreis. Begründet ist der Name durch die Mischung von grünen Blatt-Tees mit gerösteten Reiskörnern. Im Geschmack ähnelt der Genmaicha dem Bancha. Bis zu 50 Prozent der gerösteten Vollkorn-Reiskörner können im Genmaicha enthalten sein. Viele verwechseln die Reiskörner auch gerne mit Popcorn, doch dieses wird aus Mais hergestellt.

Die Grundlage für den Genmaicha bilden übrigens die Blätter des Bancha-Tees. Auch farblich bemerkt man schnell die Basis des Genmaicha-Tees, denn die typische Bancha-Farbe bleibt in dem hellgrünen Aufguss erhalten.


Der Geschmack

Der Genmaicha weist einen einzigartigen Geschmack auf, der leicht nussig, leicht süß aber auch etwas nach Karamell schmeckt. Durch den leichten Reis-Geschmack wird der oft als herb empfundene Bancha deutlich abgemildert.

In Japan wird Genmaicha besonders gerne getrunken. Die Japaner lieben den Tee zum Nachmittag. Die verbleibenden Reiskörner werden dann gerne als Knabberei nach dem Tee genossen. Doch genauso passt der Genmaicha zu Fischsorten, die am Mittag oder Abend genossen werden. Alles in allem ist der Genmaicha ein Tee, der zu allen Tageszeiten genossen werden kann, da er weder einen zu schwachen, noch einen zu aufdringlichen Geschmack aufweist.

Der Genmaicha ist etwas für Liebhaber von exotischen Mischungen der besonderen Art. Durch den Reisgeschmack fühlt man sich gleich in Asien heimisch. Wer jedoch den Genmaicha einmal verkostet und sich von dem einzigartigen Aroma überzeugt hat, der wird kaum einen anderen Tee mehr genießen wollen. Denn die bezaubernde, süßliche Note, die anderen Grüntees oft fehlt, ist beim Genmaicha in jedem Fall gegeben.


Geschichtliche Legenden um den Genmaicha

Die Geschichte, die sich um den Genmaicha Tee rankt, ist zwar wissenschaftlich nicht eindeutig nachgewiesen, birgt aber sehr interessante Legenden. So soll der Tee eigentlich eher zufällig entstanden sein, und das bereits im 15. Jahrhundert. Die Grüntees werden grundsätzlich leicht erhitzt, um die Fermentierung zu vermeiden. Diese würde dafür sorgen, dass die Teeblätter ihre typische grüne Farbe verlieren, doch gerade sie soll bei grünem Tee erhalten bleiben.

Nun trug es sich laut Legenden so zu, dass ein unachtsamer Diener den raren und wertvollen Tee zu lange erhitzt hat. Zusätzlich soll er ihn noch mit Reiskörnern verunreinigt haben. Als sein Herr das mitbekam, ließ der Samurai den Diener töten. Kurz darauf probierte er den vermeintlich missratenen Tee und stellte erschüttert fest, dass dieser einen ganz einzigartigen Geschmack aufwies.


Spätere Entwicklung

Zwar gibt es auch Stimmen, die behaupten, dass der Genmaicha bereits seit Tausenden von Jahren bekannt ist, doch ist die überlieferte Legende noch die am weitesten verbreitete. Neben den Bancha-Teeblättern, die gemeinhin als Basis für den Genmaicha-Tee verwendet werden, gibt es diesen Tee ebenfalls auf Basis von Sencha. Welche der beiden Varianten der Einzelne bevorzugt, bleibt natürlich jedem selbst überlassen, das ist eine reine Frage des Geschmacks.

In jedem Fall wurde der Genmaicha insbesondere in den Zeiten sehr häufig zubereitet, als der Tee knapp war. Als eines der teuersten Wirtschaftsgüter wurde der Tee mit gerösteten Reiskörnern versetzt, um ihn so zu strecken und ergiebiger zu machen. Erst deutlich später, als Tee weiter verbreitet war, wurde der Genmaicha mehr wegen des Geschmacks, als wegen der Sparsamkeit der Rohstoffe genossen.


Anbaugebiete für Genmaicha

Konkrete Anbaugebiete für den Genmaicha lassen sich nur schwerlich bestimmen, da es immer darauf ankommt, welche Teesorte als Basis verwendet wird. In der Regel werden jedoch alle Teesorten, die für den Genmaicha verwendet werden, in Japan angebaut.

Am häufigsten ist dort der Sencha Tee zu finden. Dieser Grüntee macht ungefähr drei Viertel der gesamten Tee-Produktion Japans aus. Für den Sencha Tee werden ausschließlich Teeblätter aus der ersten Pflückung verarbeitet. Meist werden jedoch nur die obersten Blätter gepflückt, da in diesen die meisten Wirkstoffe enthalten sind.

Der Bancha hingegen wird erst später  gepflückt, etwa zwei Wochen nachdem die Haupternte abgeschlossen ist. Hierbei werden die nachgewachsenen Blätter genutzt, außerdem enthält der Bancha noch Bestandteile von Stängeln. Es kommen somit gröbere Bestandteile zum Einsatz, die auch etwas weniger Wirkstoffe enthalten. Dadurch ist der Bancha günstiger im Preis. Dennoch behält er ein großartiges Aroma, das verzaubern kann.


Die Anbaugebiete im Überblick

Als bekanntestes Anbaugebiet für Tee in Japan ist sicherlich die Region um Shizuoka zu nennen. Gut die Hälfte aller japanischen Tees wird dort hergestellt. Der Sencha Tee wird aber auch in der Region Hishida angebaut, wo besonders gute Qualitäten erreicht werden.

Genauso werden Tees in den japanischen Regionen Uji, Kyoto und Fukuoka angebaut. Die buddhistischen Mönche sollen den grünen Tee, im Übrigen die einzige Teeart, die in Japan angebaut wird, bereits vor mehr als 1.000 Jahren in das Land gebracht haben. Während der Sencha Tee in Japan am bekanntesten ist, wird für besonders festliche Anlässe und spezielle Tee Zeremonien eher der Matcha verwendet.


Die richtige Zubereitung für Genmaicha

Wie bei allen Grüntees kommt es auch beim Genmaicha, als Mischung aus grünem Tee und gerösteten Reiskörnern, auf die richtige Zubereitung an. Entscheidend sind hierbei das Wasser und dessen Hitze, wenn der Tee damit übergossen wird.

In jedem grünen Tee sind so genannte Tannine enthalten. Dabei handelt es sich um Bitterstoffe, die bei einem zu heißen Aufguss des Genmaicha Tees freigesetzt werden. Um den daraus resultierenden bitteren Geschmack zu vermeiden, ist bei der Zubereitung einiges zu beachten. Grundsätzlich muss das Wasser zunächst zum Kochen gebracht werden. Danach sollte es jedoch auf 80° C herunter gekühlt werden. Nur so kann gewährleistet werden, dass der Tee sein angenehmes, mildes Aroma mit dem feinen Röstgeschmack erreicht.


Teemenge und Ziehzeit

Je Tasse Tee sollten etwa drei Gramm Genmaicha verwendet werden. Dies entspricht zwei bis drei Teelöffeln. Ausgegangen wird von einer kleinen Tasse, nicht jedoch von einem Kaffeebecher. Die Ziehzeit sollte nicht mehr als eine Minute betragen, wobei sich die Geister hier scheiden. Während einige eine Minute als ausreichend ansehen, sind andere Teeliebhaber bereits nach etwa 30 Sekunden mit dem Ergebnis zufrieden.

Als Faustregel gilt jedoch, dass sich die Ziehzeit bei mehrfachen Aufgüssen deutlich verkürzt. So sollte beim zweiten, dritten oder vierten Aufguss eine deutlich kürzere Ziehzeit genutzt werden, um das Aroma zu erhalten. Bei den sehr hochwertigen Genmaicha Sorten sind etwa drei bis fünf Aufgüsse möglich. Hier kommt es jedoch wiederum immer auf den individuellen Geschmack des Einzelnen an.

Ideal geeignet für das Servieren des Genmaicha sind im Übrigen dickwandige Tassen, die die Wärme des Wassers halten. Vor dem Aufguss sollten die Tassen zudem vorgewärmt werden. Hierfür ist lediglich heißes Wasser hinein zu gießen und nach einer Minute wieder abzuschütten.

Sep

25

Ingwertee

In Kategorie (Tee-Wirkung, sonstige Tees) von Doctea - Teelog-Admin

Hallo liebe Teefreunde!


Kurz vor dem Wochenende noch ein Artikel zu einem etwas “ungewöhnlicherem” Tee – dem Ingwertee, den viele wegen seiner gesundheitlichen Aspekte schätzen.

Dr. Tea wünscht Euch ein schönes Wochenende – bis zum Montag



Wissenswertes
Ingwer ist schon lange für seine heilende Wirkung bekannt. Neben seinem Einsatz als Gewürz wird er auch gern als Tee verwendet. In der Regel wird Ingwer frisch weiter verwendet, er ist aber genauso getrocknet in Stücken oder als Pulver erhältlich.
Der natürliche Lebensraum des Ingwer ist Malaysia und Indien. Weitere Anbaugebiete liegen in China. Ebenso in Europa wächst der Ingwer, jedoch nicht als natürlich vorkommende Pflanze, sondern nur in speziell angelegten Anbaukulturen.
Von der Pflanze findet ausschließlich der Wurzelstock Verwendung, der sich unter der Erde waagerecht ausbreitet und dabei viele Abzweigungen bildet. Über der Erde ist von der Pflanze nur ein Stängel mit einer braunen, violetten oder gelben Blüte zu sehen, die vom Aussehen her an Orchideen erinnert.


Herstellung
Der Ingwer wird im Herbst geerntet. Dabei wird der Wurzelstock ausgegraben und im Ganzen oder stückweise weiter verkauft. Normalerweise wird der Ingwer frisch verwendet. Die Schnittstelle trocknet jeweils ein, wodurch die Knolle eine sehr lange Lagerzeit besitzt, ohne zu schimmeln. Der Ingwer wird darüber hinaus in Stücken getrocknet oder in Pulverform zum Würzen angeboten.


Zubereitung und Wirkungsweise
Für einen Ingwertee wird vorzugsweise eine frische Knolle verwendet. Je nachdem, wie groß die Wurzel ist, wird ein Stück der Wurzel geschält und in dünne Scheiben geschnitten. Für eine große Tasse sollten es zwischen vier und sechs Scheiben sein. Die Wassermenge für die Tasse wird in einem Topf zum Kochen gebracht. Die Ingwerscheiben dazugeben, kurz aufkochen lassen und dann zwischen zehn und 20 Minuten ziehen lassen, je nachdem, wie viel Schärfe in dem Getränk gewünscht ist. Zum Abrunden und vor allem bei Erkältungskrankheiten, empfiehlt sich vor dem Genuss noch die anschließende Zugabe von dem Saft einer halben Zitrone sowie Honig nach Geschmack.

Ingwer ist besonders für seine Wirkung gegen Übelkeit bekannt. Er kann frisch gekaut oder als Tee getrunken werden. Er kann für alle Arten von Magenbeschwerden und Übelkeit eingesetzt werden.
Sowohl bei Magen-Darm-Infekten als auch bei Reiseübelkeit ist der Ingwer hilfreich. Sogar Magengeschwüre können mit dem Ingwertee bekämpft werden.

Schwangere, die unter Übelkeit leiden, sollten jedoch auf den Genuss von Ingwer verzichten, obwohl immer wieder von Frauenärzten und manchen Hebammen dazu geraten wird. Ingwer hat jedoch eine wehenfördernde Wirkung, was in der Frühschwangerschaft, wenn die Übelkeit auftritt, nicht gewollt ist. Neben der positiven Wirkung auf Magen und Darm hilft Ingwer ebenfalls bei Erkältungskrankheiten. Im Winter kann er zur Unterstützung des Immunsystems und zum Aufbau der Abwehrkräfte täglich genossen werden. Durch seine Schärfe ist er besonders zum Aufwärmen, nach dem Aufenthalt in der Kälte sehr wohltuend.

Ingwer hat weiterhin eine entkrampfende Wirkung, was sich bei Menstruationsbeschwerden positiv auswirkt.